Donnerstag, 9. März 2017

2015 Til Schweiger will Flüchtlingsheim aufbauen

Til Schweiger baut ein Flüchtlingsheim auf, mit Leuten die nicht durchideologisiert sind. Ausschlagend war die Tatsache, dass er erfahren hat, dass man beim Sozialamt einen Flüchtling beantragen und aussuchen kann, wo man dann gemeinsam lebt.
Das Ganze wird nur so halb überwacht. Meistens minderjährige – sehr undifferenziert.
Er hat das im Fernsehen gesehen und das waren irgendwie so Alarmglocken für sein menschliches Herz.

„Die müssen sich dann den Deutschwestfamilien da so ausliefern“, sagt er erschrocken zu seiner Frau und fährt fort:

Egal ob gut gemeint aber dann wollen die ihnen so Integrationsgedanken aufrichten, anstatt, dass sie Hilfestellung kriegen für ihre eigene Existenzgrundlage.


Später sagt er bei einer Pressekonferenz:

„Es wäre so wichtig, dass Menschen, die geflüchtet sind eine eigene Gruppe gründen mit Rechtsanspruch und, dass es vielleicht auch ein Land gibt, wo man sich nicht fühlen muss wie so ein Eindringling ohne ein Recht wie die Anderen.“

Eine Pressedame:
Aber wie gelingt ihrer Meinung nach, Herr Schweiger, eine gelungene Integration?

Wütende BürgerInnen unterbrechen die Pressekonferenz
Meinungen von der Seite, die keine „Fremden“ hier haben will …

Til ist sauer, er findet die sollten alle das Maul halten, weil sie einfach ignorant und armselig sind.

Die männlichen Inländer / Hassbürger:
Diese komische Armutssehnsucht, die ihr an den Tag legt, die wie kalte Asche pisst.
Also Leute, die sich an anderen Wirklichkeiten bedienen und narzisstisch sind.
Uns bringt eure Unzugänglichkeit noch um und eure Einsicht bei politisch konkreten Sachen.
Ich beschwere mich und vergesse und vergesse.
Überall dieser Drang nach Selbstständigkeit und Freiheit.
Ich bleib lieber Zuhause während du zur Demo gehst.
Ich kann auch Protestieren aber dann so richtig, wirst dich schon wundern zu was wir in der Lage sind Til, naives Kunstarschloch. Du hast keine Ahnung von unserer Tradition.

Weiterhin wurde etwas in einer Mundart gesprochen, was leider nicht in Schriftform wiedergegeben werden kann, da ich Migrantin bin und somit ihr einziges zukünftiges Sprachrohr. 

Til Schweiger:
Ich meine es ernst mit dem Haus für Flüchtlinge – in der Innenstadt – gute Lage.
Alles damit sie ja nicht in so ein Zuhause kommen, wo heimlich doch kleine Faschos drin sind. Bitte ja nicht.

Die männlichen Wähler:
Arrogantes und überhebliches und heuchlerisches, weißes Tier Schweiger …

Alle Sprachen sehr undifferenziert über die „Ausländer*innen" und jeder vergaß, wie sie selbst zum Sprechen kommen könnten. Aber sie wurden nun mal daran gehindert oder wurden selbst zum angepassten Sprachrohr aller Zeiten, aus Angst wieder diskriminiert zu werden. 
Die erste Generation. Die zweite. Die dritte. Instrumente der Demokratie.

Heute 2020 am Weg heim fand ich diesen Sticker: 





Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen