Montag, 3. August 2015

August 2015 Bürokratiegedanken


Antrag um deutsche Staatsangehörigkeit
Ich muss selbstbewusst auftreten.
Demokratische Ordnungshaltung.
Schule. Sprache. Niedliche, weiße Absichten.
Tüten raushalten und Regen einfangen.
Die Kühllaster mit den Huhnlogos zeigen das totalste Ausmaß.
bitter traurig.
Die Bildschirmunterhaltung.
Tiefes, stumpfes Ausatmen.
Ne, das hört sich komisch an.
Denkmalschutz.
Rebellische Nationalgeister.
Lügen der Natur.
Wirklichkeit schöpfen.
Deutsch werden eher peinlich und schrill.
Niedlich wie aus deinem Gesicht ein trauriges, heuchlerisches wurde.
Simuliert sein. Ruhend an die Ecke starren.
Den bosnischen EinwandererInnen etwas ins Ohr flüstern.
Der Nationalsozialismus ist noch viel jünger.
1813 Völkerdenkschlachtdenkmalzentremne viel früher
Die Erinnerungskultur ohne Bezüge zu heute.
jetzt neu in München.
Die Kunstausrede. Das Ausmaß am erzeugten Leid.
Die Möglichkeit, tatsächlich dafür zahlen zu müssen, sich in keinerlei Diskussionsteilhabe eingebettet zu haben.
Jahrelang in die Caritas gehen und spenden aber nichts begreifen.
Mein Retrolook wird euch eines Tages retten!
Die Rentenfrau am Telefon, droht mir mit dem Abschalten des Fließgeldes.
Der Landkreis Bayern mit Erlöschung meines unbefristete Aufenthaltrechtes.
Werde dich als Deutsche anklagen oder als Migrant.
Welche Panik mich überkommt, bei der Vorstellung durch Gesetzmäßigkeiten nicht zugehörig zu sein. white passing hat sie sich für mich ausgedacht. 
Dabei scheint es doch gut geklappt zu haben, mit der Integration.

Vor der Tür eine Menschenzahl völlig panisch - plattern an Papieren herum.
Formulare fürs Privileg.
Wir unternehmen nichts gegen Nationalgut oder tiefgreifende Ängste.
Ja, die Zugänge sind zu instabil und unverfolgbar.
Bitte tut alles gegen diese bürokratische Macht.
In den Medien sieht man den Konsens als snacktime gleiten.
Langsam eine Demo organisieren und genehmigen lassen.
Zivilgesellschaft aus dem Mund des Politologen hört sich so unfreiwillig an.
Neulich beim Bewusstsein sein oder ertrinken in Dauerschleife
Es müsse ok sein, wenn Besitz verteidigt werde, weil im Dorf werden sie das nicht verstehen.
Ich glaube, du hast einfach keine Ahnung von Existenzängsten
Aus ihr stürmte es wie Gedicht auf die Straße mit der Aufschrift „REALISMUS und ROMANTIK“
Ein bisschen geschämt hat sie sich natürlich dabei trotzdem (siehe Demonstrationspolemik)

Neulich standen Flüchtlinge im Garten und fragten nach Geld.
Essen wollten sie nicht nehmen, selbst wenn gekocht worden wäre.
Diese könnten Wirtschaftsflüchtlinge sein.
Das Haus gehört mir und das steht im Privatführerschein.
Tradition sollte nicht büßen müssen.
Das hat er alles einfach so gesagt. Niemand nahm im fest. 
Die letzten 4 Sätze sind Erinnerung von Sätzen eines heranwachsenden Mannes der meinte es wäre ganz normal so zu denken.
Ich würde in mein Leben, nicht auf die Idee kommen solche Ausländer*innenbilder zu reproduzieren.
In Vorurteilen liegt die Kraft einer Prophezeiung. 

Aber wir müssen davon loskommen zu meinen, wir hätten irgendeine selbst verständige Berechtigung das Sprechrohr irgendeiner „Minderheit“ zu sein. 

Die Perspektive kann wie eine Prophezeiung sein, die aber dann eher was visionäres annehmen kann.
Bin ich jetzt freigesprochen?

Das scharfe „ß“ habe ich nicht auf der Handytastatur.
Die Zugehörigkeit scheint misstrauisch.
Also Naziform ist möglicherweise tatsächlich veraltet. Dativ.
Scheinbar könnte sich was zeigen, wenn man manche Gespräche weniger meidet.
Sicherheit könnte sich wandeln.
Jeder nimmt sich das Fluchtkuscheltier und verwendet es als Echokarma.
Bürokratie ist eine Hürde, helft doch lieber praktisch ohne so eine ekelhafte BorderlineSymptomatik.

Ich wurde also nicht deutsch, weil ich nun mal in Österreich lebe und das ist noch lange nicht ansatzweise vergleichbar.
Eine fremde Frau lächelt mich an.

Jeder von Ihnen ist ein Geschenk für jedes Land, auch wenn du denkst, dass sie stören. Ich bin weiß und privilegiert, schau wie ich deine Sprache beherrsche.
Mieses reiches Kind, das mir von der Seite irgendwas Unangebrachtes flüstert.
Disput Missgunst Teil 6!
Ja, da war mal so eine Richtung vorgeschlagen worden.
Heimatliebende tropical abstraction.
Max Weber 

Kommentar zur eigenen Schreibkunst

Alles hat ja Bedeutung selbst die soziale Neigung und ich find es voll langweilig was für einen Lifestyle wir haben. 
Ich würde so gerne eine Ameise sein und ich glaube nicht mehr an so Nächstenliebe dann. 
Ich hasse dich René. 
Du Besserwisser aus der Hölle. 
Nein, ich habe nicht vor mich der Schreibkunst zuzuwenden. 
Ich liebe, dass ich Nippel habe, die von Fischen versehentlich als Futter abgetan werden.
Die Erde geht wegen der Sonne unter und wird dann zum roten Stern. 

Der einzige Ort, der nicht lügt.