Montag, 12. Oktober 2015

Text der keinen Sinn macht – neoliberale Logik

Ausschnitt 3.↯ 
Eine Verwertungsmaschine einölen. Einlösen und von Grund auf in eine neue Flirtrichtung lenken. Ich mach es mir gemütlich und die Privatbilder werden zu einer multiplen Gestaltung. In der Parasiten – CO Work ᶘ Ereigniskette, wo keiner mehr begreift, wie man sich konkretisieren soll ╯auf einem weitläufigen Gehalt ︵ kommt es zur Pressung und der natürlichen Annahme über Zustände von Bildverhältnissen von sozial besser gestellten Heranwachsenden mit tatsächlich guten Chancen und leichteren Produktionsbedingungen. Hier ist es nicht übel – eine Vollstreckung des Warencharakters. Sie wird geliebt, aufgrund ihrer sonderbaren kommunistischen Haltung oder des feministischen festen Händedrucks. Wichtig, in der ikonografischen Gestaltung passen sich die reif und erbrachten Schulden von einem Kosmos gleichsam in den anderen mittlerweile fast schon den mega erleuchtenden Raum von Undankbarkeit. Einen Fluss aufhalten, indem man den Warenwert auf das ein deutlichste tilgt. Dort zielt es hin und schaut auf den Abgrund eines grob geriebenen Treibens, weil die Konzeptualisierung wichtig ist. Witzig ohne Leben – einen wichtigen anonymen Abnehmer finden. Einen Rachefeldzug ausbauen bzw. in einem guten Selbstverleugnungsabgrund gründen oder münden wie auch immer gemeint wird. Daher sind es untermauerte Gedanken. Die kommen aus den Büchern, E-Books und irgendwas mit 69plus und möglicherweise aus der natürlichen Mannigfaltigkeit von lächerlich. Neue Zeiten brechen auf und die Beschleunigungsexperten sind auf irgendwelchen Bereichen gut aufgeteilt. 
Zuhandensein von Mervel bringt auch nichts mehr. Geschnittene hören, mit Untergrundbeats – geschmeidig im Anzug zur nächsten Party während irgendwas einem kurz aus der Tasche fällt. Das sind Sphären, die unbetitelt getroffen werden. Von Gedanken abwegig und ohne eine ermächtigte Auseinandersetzung (als ob man lächelt aber eigentlich nur einen Einbruch von Einsamkeitsgefühlen erleidet). Während wir neulich darüber sprachen wie man die Geschichte – logischerweise in einer nicht komplexen, linearen Abfolge sehr einfach wiederholen kann. Also in Erscheinung treten. Heute war jemand zu Besuch, der mich darauf hingewiesen hat, dass es nicht ok ist einfach was hinzuerfinden bei der Geschichte, weil das natürlich andere Wertigkeiten aufgreift. Hier und da sind die Opfer dieser Verwertung versteckt und die feingefilterten Gefühle fürs mega repräsentieren haben sich einfach eines Tages ausgelöscht. Dabei ist das nichts Böses, aber es erschöpft sich authentisch dahin. Nein, es baut sich geradezu authentisch ab. Objektive Notizen aufschreiben – überhaupt keinen Blick mehr für lautmalerische Szenografien an der U4. Das arme Geschöpf von Frau wartend und als sadgirl in die Abgründe eines FKA-Twigs Videos verschwunden mit der großartigen Wut einer maßgeblichen Beteiligung an Gewalt mit dem Geschlecht von heute. Das nennt man emanzipierte Gewaltformen. Das süße Mädchen wartet auf ihren geschlechtsreifen Akt. Ich bin das Andere, Fremde. Ich bin ein Subjekt der Immanenz, deine Ewigaufdichwartende. Einzelne Personen müssen ihre Demütigung erfahren, weil das könnte tatsächlich ihre Formen betiteln. Wie schön sie aussieht, wenn sie Last trägt oder Aufopferungsmythen praktiziert. Wie schön die Träger von Einbauten. Eine Schlussfolgerung zwischen neuer emanzipatorischer Rhetorik und einer molligen Haltung in der zeitgenössischen Kunst oder klein formuliert. Beim Scoping © das nächste Level erreichen. Die Dokumentation von TrägerInnen, als ob niemand noch eigentlich Mut hätte, sich auch wirklich oder ohne Personalisierung irgendwo aufzuhalten ohne für fiktive Inhalte zu zeugen. Dazu muss schon ein multipler Faktor irgendwo auftauchen. Wenn ich mich also noch einmal dabei erwische meinen sadgirlinhalt irgendwo Fremdes zu inhalieren, schneide ich mir ohne Witz den kleinen Finger ab wie eine Mitläuferin. Das muss man aussprechen dürfen, dass es keinen Sinn macht den Radikalisierungsmoment so sehr zu strecken, bis nichts mehr übrig bleibt, außer eine Gewalt gegen sich selbst zu richten, die ganze Völker ausschließt oder demokratisiert. Jeder muss also hektisch in irgendwelche Münder greifen, um anzutesten was passiert, wenn gesprochen wird. Das ist FürsprecherInnenchrakter. Einen starken Einfluss über die Fremde erfahren. Dafür sind nicht alle dankbar, ähnlich, wenn sich M.I.A eine ästhetische Ordnung beim Flüchtlingsstrom ausdenkt und trotzdem so kritisch und relevant bleibt wie die kurdische Sängerin, die es in die Vice schafft. Vielleicht baut ja DIS irgendwann mal eine Küche in der sie sich auf der Multi-Plattform (aus den 90ern) räkeln darf oder eben Salatscheiben in passende Stücke an die BesucherInnen verteilt, aber das ist neue Macht und auch einfach nur geil. Als etablierte Ikone* ist sie also zurück zum bordergirl, dann da in der Mitte oder seitlich gut angezogen und macht sich mit auf die große Flucht. Wie man halt einen Teller arrangiert und abstellt um dann eine mögliche Mahlzeit zu nehmen. Aber möglicherweise meint sie es ja nicht mit irgendwelchen schlechten Absichten. Also das ganze was sie damit zubereiten ist irgendwann mal bei einem Teamgespräch aufgetaucht. Beim Label. Das politische Ego noch ein bisschen durch faces des reconnecting pushen. Lieber ganz sich raushalten aus dem ideologischen Mitbringer, aber wie kann überhaupt irgendwas thematisiert werden, ohne sich selbst im Erkenntnisselbstpreisungsbereich aufzuhalten? Der Selbstermächtigung ein kleines Lied singen und raus mit dir, mögliche Form von Ausdruck! Die Eltern von meiner Freundin haben gesagt, dass sie es nicht nachvollziehen können, wie dermaßen viel politischer Inhalt ausgehandelt und erzeugt wird in populistischen Mustern, die sich seit den 60ern nicht wirklich geändert haben – sich auch überhaupt äußern innerhalb ihrer ästhetischen Praxis. Meistens sind es ja symbolische Machtreserven. Sie funktionieren fast zu 90 %, hey immer! Es gibt so manche Kriterien, die alles schwierig machen für die Herstellung mancher Sachen. Die sind nun mal nicht so leicht nachzuvollziehen während man wertet und humanistische Bilder vertickt, ohne auf die ästhetische Praxis Rücksicht zu nehmen – Werkzeuggedanken in einer outsourcing logik einbetten now! Schon wieder einbetten.⦽ Oh ne. Oh, Göttin der Selbstermächtigung, so hilft uns doch dem mega Ereignis ein bisschen nachzuhelfen, damit ich mich in der Selbstausbeutung nochmal greifbar machen kann. Lass doch gerne mal fließende Sprachwelten hier nutzen, die sind im Erhabenen so gut anwendbar und sie kommen wirklich weitläufig gut zur Geltung. Irgendeine mega Krankheit bricht aus diesen Mantrapunkten aus. Hier und da Silben sagen, sagen wir ganz konkret aufsagen, dann wieder abtragen. Eine rhythmische Mitarbeiterkonferenz ins Leben rufen oder den Mandylion nochmals abbilden, nur eben mit besserem Stoff – also kein Elasthan. Mögliches Problem an dem Ganzen ist, dass ich selbst wenn ich mich täglich filmen würde, ich immer noch zu müde sein würde um darüber nachzudenken was das gerade eben war, während man das Material schneidet. Komischerweise altern die Texte ein bisschen anders als andere Sachen so dahin, als ob man die immer aktualisieren müsste, weil natürlich stimmt einiges jetzt schon nicht mehr. Also den meisten Dingen sollten wir ja nicht so eine mitschwingende Bedeutung zusprechen. Das ist so wie wenn jemand im Raum spricht, der sehr viel Wissen in sich versammelt, sodass er auf nichts mehr wirklich antworten kann, dadurch, dass ihn alle Inhalte so einholen und der ganze Mensch nur noch wie eine überdimensionale Zunge wirkt. Diese Zunge wartet auf Begegnung mit politischen Themen und Umsetzungen durch das Medium aber es gelingt ihm einfach nicht mehr so leicht ein Feingefühl für die HörerInnen zu kriegen – das ist aber eine fragwürdige Rhetorik, die du da anwendest. Diesmal gehts weitläufig nicht um mich aber das macht eine Kollektivgründung auch nicht besser.

⦽ eine etablierte Ikone ist eine beiläufige Heilige.

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