Dienstag, 21. April 2020

Selbstbildnis als Frau zwischen Randnotizen

Das Abgetrenntsein von der Welt ist eine Angst, die man oft versucht durch Konformität mit der Gruppe zu überwinden.
Vielleicht ist das deswegen so stark mit den linken Stimmen in der COVID19-Krise, die warnen vor Staatskontrolle/Übernahmen, die totalitär münden könnten.
Wenn ich dir in die Augen schauen möchte, muss ich erstmal dort hinschauen, wo sich die Kamera in meinem Laptop befindet.

Ausflug zu einer ganz anderen Behauptung:
Die Frau hat nichts anderes übrig, als sich in sich selbst und ihrem Abbild zu verlieren – der Narzissmus ist die Lösung sich dem Objektcharakter hinzugeben – verliebt in ihr eigenes Spiegelbild gelangt sie zur Spaltung zwischen männlichem und weiblichem Subjekt.
Ihr ganzer Körper entfremdet sie seit der Jugend. 
Sie wird beschäftigt, aber tut nichts.
Ich liebe mich und besitze mich. Hier am Körper kann ich alleine herrschen als Narzisstin. Das Abgetrenntsein kann man durch orgiastische Erlebnisse stillen oder durch die Symbiose. Die Unwissenheit ist schön, weil wir sterben.

Die Frau sieht in der Liebe ihr Schicksal während es beim Mann ein Ereignis bleibt.

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