Dienstag, 7. April 2020

Walter Benjamin, Martin Kippenberger, Tristan Tzara, Johannes Itten und Rose Selavy und Co.

Allein eure Namen sind schon für mich etwas Poetisches, Erotisches, Aufregendes. 
Das sind die Personen, die ich erwähne um mich aufzuladen. 
Meine schöne Referenz bei einem aufregendem Gespräch. 
Ich sollte Cocktails trinken an einer Bartheke. 
Es sollte Lieder geben, die so heißen und Bücher nur mit Bildern von euren Gesichtern und poetischen Interventionen.   
Ich möchte sie als meine Chimären verwenden und daraus ein aufregendes Kunstwerk machen, an dem mein Name niemals Erwähnung finden kann. 
Frauen sind keine Genies. 
Frauen sind nur readymades und Vermittlerinnen fürs Museum. 
Man kann Frauenbilder gleichsetzen mit dem Umgang mit Kunst außereuropäischer Völker, Kinderzeichnungen, Volkskunst, Vorantike und sonstigen Fernreisen und Skizzenheften von Künstler*innen mitten im Imperalismus und Kolonialzeitalter. Unsichtbarkeit war gestern. 

Ich würde gern mit ihnen schlafen und dann muss ich mir endlich nicht mehr Gedanken machen über diesen Körper oder meine Authentizität oder die Funktion, die mir bevorsteht, da ich sonst alleine sterbe, weil meine Passivität letztendlich nur gespielt war und dadurch nicht als sexy gelten konnte.


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