Dienstag, 11. Oktober 2022

Gedicht das ich schrieb als ich Jugendlich war

An dich 


so soll es sein 

süßlich,  schnell und rege 

das ich schreibe - an all meinen gliedern haftend 

trotz verschworenen Wörtern umhergreife 

was sich sagen möchte 

das für dich Welt schenkt   

einen langsamen Satz, den du in unruhigen tagen aussprechen und hinwegträgst 

über die weiten Meere und Wege 


du kannst es ablegen, tauschen und zerlegen

somit mich nichts darin kränken möge, weil alles ungewiss Platz findet 

In vergleichende Öffnung - andauernd 

unsicher und ängstlich 

das schmerzte und klingelte 

um zu wissen was Einsamkeit bedeutet aber 

zum Ort brachte, wo ich weiß das wir uns finden werden wann immer wir uns nacheinander sehnen 

neugierig will ich zusehen wie du glücklich bist und sich mein Gesicht vervielfältigt 

langsam zerstäubt 

schließlich alles selbsterhaltend umherschweift