Montag, 18. April 2022

Kindchen Bullshitkunst

Würde gern jedes Kindchen umarmen, welches denkt es darf nicht weil es unbegabt oder schlicht hin einfach nicht gebildet oder wie soll man sagen auch einfach nicht so geschickt ist mit seinen Händchen. Manchmal frage ich mich ob es dann doch eine tolle Sache wäre, ein Instrument zu beherrschen oder zu wissen wie man operiert. Das ist nur für manche Menschen da (Wrestling). Ich weiß bis heute nicht mal wann man aufstehen muss ohne das man den Tag zu sehr verschwendet. Manchmal gehe ich sogar rechtzeitig nicht auf Klo. Manchmal spricht niemand über die Verwahrlosung von Kinder. Das die Eltern sie zogen über die Straße. Am Arm zogen... sogar recht grob zogen als ob sie eine leblose Fleischmasse wären. Nichts gegen Disziplin aber hey zieh das Kindchen nicht so grob am Arm! 

Das kann dann sicher nicht mal rechtzeitig eines Tages Mittagessen, Wäsche waschen oder eine gute Bindung aufbauen. Alles ist so grob und da kommt man zu solchen Momenten, da will man ganz sanft was anfangen aber scheitert die ganze Zeit weil es eben Handwerk braucht. Also die Dinge halt nicht das machen was man von ihnen will. Dann ist da die Kunst und der Zufall und es fühlt sich wohlwollend an. Für mich ist die Kunst wirklich ein Trost. Eine Beiläufigkeit, die dann doch kam und sagte: Du darfst bei mir einziehen. Zu mir kommen sogar bei mir Mittagessen.  Ich werde aber immer: urteilen. Wie kommt die Kunst bloß dazu über mich zu urteilen wenn ich doch eigentlich ihr Kindchen bin. Dann schaue ich im Studio auf die Kunst und sie zu mir und wir ziehen uns grob am Ärmel. Ich will Arbeiten machen und ein Imperium gründen und es heißt Kindchen Bullshitkunst!


Wie kann etwas Trost geben und so unglaublich voreingenommen sein. 





Sonntag, 17. April 2022

Wort zu Ostern

Liebes Tageblog, ich glaube nicht an Jesus, an Gott und Männer. Ich glaube auch nicht an Eier, Hasen oder Grüße. Glaube und Werte sind total sentimental / nostalgisch. Es gehört abgeschafft ! Würden die christlichen Werte tatsächlich innerpsychisch gesellschaftlich überhoppeln in den Köpfen, würden wir nicht im Krieg sein und so tun als ob es eh besser werden wird. Ob mit Russland oder in uns Selbst.  - tötet das christliche Militärkonglomerat. Es gibt leider nichts zu feiern. Jeder sollte jetzt traurig sein! 

Auf jeden Fall sollte es jetzt ums innere Frühlingserwachen gehen, um die Klimakatastrophe und nicht um Eier oder irgendwas nettes mit der Familie, wo man dann wandert geht am Steinhofgrunde Bärlach sammelt und dann die Claudia noch zum Kaffee kommt. Leider bin ich ein Osterfeind. Ja, ich gebe es zu!: Ich hasse Ostern. Es kann nicht sein das alle so viele Eier essen! Hörst damit sofort auf... Das ist patriarchal gesehen, total seltsam auch was Fruchtbarkeit angeht und Frühling und Geschlecht sehr komisch. Eigentlich wollte ich heute über posttraumatische Belastungsstörungen schreiben aber darum gehst wohl eher morgen: Trauma im Körper. Samsung Galaxy Flip Z Handy. Eier im Po. 

wichtig: Ganz kurz bevor wir schlafen gehen heute nach diesem total dämonischen Mond von gestern möchte ich das ihr euch kurz vorgestellt ein warmes gekochtes Ei  in eurem Munde zu halten und an alle Menschen denkt die gerade völlig alleine sind und sterben und missbraucht werden. Keine Menschen die trödeln mit ihrem Dasein. Gewalt ist immer banal deshalb geniesse dein Trödeln. Wir sind eh gefangen aber: An Ostern muss es um das kommunistischen Urei gehen. 

Um den Prozess der Erneuerung: Wie soll man dann miteinander leben in diesem neuen Kosmos. Wieso sind wir Künstler*innen so lahm? So lamm! 

In diesem Sinne, ich danke dem Fräulein, dem Lamm, der Gier. Schöner heiliger Monat. 



😡





Samstag, 16. April 2022

Ich habe Nudel by Peggy Bondageson



Trauriger 90er Jahre- Anhänger by Peggy Bongadeson

Darf ich sexy Bilder von mir in einem blauen Shirt posten? Kriegt ein Mann eine Errektion, eine feuchte Pussy wenn ich mich nackt zeige? Gibt es mehr Geschlecht in meiner Hose? 
Ist mein Wert definiert durch eine Erektion, durch Flüssigkeit und Penetration. Manchmal sagt mein Fuckboy abwertend,  dass er nicht meine Nudel seinen Freunden zeigt, weil er weiß sie stehen auf skinny Nudel. Ein heteronormativer Mann betritt den Raum: Alles gehört im Korb. 
Feinsäuberlich werden Wachteleier in den Salat getan. Mein Leben ist wie die Schüssel: Ich habe Nudel. Ich kaufe Orangen. Ich arrangiere Räume und lebe wie ein Katze - betend für ein Prozess der Emotion. Mein Ehemann ist Produzent. Mein Ehemann ist Korrespondenz. Mein Ausdruck ist schimmern. 
Ich teile meine Leber. Mann, ich werde von deiner undurchsichtlichen WienerAder bekleckert... 
"Was ich eigentlich so will ist eigentlich garnicht so viel mehr als ich schon habe." 
Ich will das es alle eigentlich auch haben. Ich habe eine Wohnung. Viel Zeit noch. Will garnicht ein Auto. Mehr Klamotten. Ich will einfach nur das ich ganz viel Zeit hab. Wir waren gegen Lohnarbeit. Ich war mehr Körper als gedacht, als erlaubt. Leider war ich mir nicht bewusst was für Begehrlichkeiten aus der Nudel ausgingen. Ich liebe Kurt. Was ich morgen alles so mache: Italienisch lernen, eintauchen DOLCE VITAL. EINTAUCHEN. UK. eintauchen in die soße aus Po. Politik Atom3Atom31. Atom124. Eine chinesische
Frau hat eine dunkelhäutige Frau nicht in den Laden gehen lassen. Ich habe es gesehen mit meinen blauen Augen! Dann hab ich dort ein Ring getaucht. Ich bin ein absolutes Arschloch, wer ausschließt ist eine Beleidigung für alles was kriecht und schiebt und sich verbiegt. Mehr Soße bitte! 

Selbst wenn ich um 7 Uhr aufstehe. Ich mache Zwischendurch auch 2x Pause.  Meine dicke Eier ich weiß genau was du denkst: Die Welt die ist manchmal so trübe - Was eigentlich wichtig ist : Scheint die Sonne und hast du mal wieder gekuschelt... ist garnicht so viel Philosophie nötig. Theoriearbeit: Der Osterspaziergang Fick euch! Fick euch alle! Ich mache mir selber Osterleib. Tiere gehören in die Freiheit. Ich muss nach Berlin, da passt meine Nudel hin. Ich bin souverän ich trage eine Blume. Die Haare meiner Geliebten sind sehr lockig. Bald bin ich vertreten. Bald werde ich zerlaufen. Gibt mir Geld. Hier ist meine IBAN. Ich bin Peggy ich nehme junge Männer dran. Ich mache sie zu Männern ich meine zu penetrieren damit krieg ich echte Männer. Sie wie Mädchen behandeln. Mirror323 So langweilig. Wieder kuscheln. Brutaler Eierüberfall. 









 

Freitag, 1. April 2022

Performance am 1. April 2022



Credits für alle Fotos: David Avazzadeh
Jacke und Shirt: DWMC 
Hose und Schuhe: Miss May 
Ringe: Marlene Posch
Ohrring: DESKA 
Make-up: Revolution 
Text: Diana Barbosa Gil 


Kein Sinn für Realität und privilegierte Sätze. Alles zerfällt in seine Einzelteile - das Ringen um einen monumentalen Moment. Wer poetisch spricht, stellt keine Behauptungen auf. Avantgardisten mischen eine Palette - beschatten die Welt. Referenzgarten hüten und einsetzen im richtigen Moment. 



Fetisch, Bauhaus, Sessel, Verbrechen, Leitmotiv, Tanz, koloniales Klauen von Formen, Farben, Erbe. Abgrenzung als Konzept! Muster von De Stijl im Wohnzimmer, neue Lehre und Ausstellungen als Demonstrations-räume. El Lissitzky nachmachen und pusten, sodass der Winkel nicht mehr stimmt auf den er ge-setzt hat. Namen von Personen, die man kunsthistorisch aufarbeitet. 




Keine Muse wird ihm gerecht. Seine reizende homosexuelle Geste bringt die Sachen auf den Punkt, währenddessen ich plane, als Genius in die Geschichte einzugehen. 



Humor aus den Trümmern meiner Seele. 
Die Alma Mahler Puppe muss verbrannt werden, auf der Straße und zwar unter öffentlicher Aufsicht! 


Weg mit dem Futurismus! 


Radikalität, weil kein Sinn für Verantwortung. Radio und Co. sollen keine Witze mehr sein! DADA-Manifeste frühstücken und Genitalien entmystifizieren. 


Bauen Sie aus den Resten, die Sie finden, feine sublime Modelle und schenken Sie sie jemandem, der nichts damit anfangen kann. Überwindung der eigenen Konformität. Unmöglichkeit einer Überwindung. 



Warne und Erwecke mich:

Wieso sich Gedanken über Kunst und Kulturphänomenen oder Markt machen, wo es doch nur um die Arbeit selbst geht, der man sich verspricht. Aus mir wird nichts! O Weh! Politische Krisen mit sich Selbst abgleichen. Reden, um nichts zu behaupten - ganz normal in unserer Zeit. Denken, um zu fühlen was eigentlich los ist - ganz normal in deren Zeit. Erfolgreich in die nächste Klasse aufgenommen werden. 




Privatheit und Anerkennung Brötchen aufbacken und Individualität behaupten. 

Es reicht niemals aus, dass Sie Sie selbst sind: Kern der Unterdrückung 

Die Liebe wandert anders durch die Bezirke. 

Wien und seine Elitefrüchtchen - die Haare aus dem Gesicht wischen Zick Zack. 

Aufgeregt „So ein Blödsinn!“ rufen. 

Einkaufsstraße der Gefühle und Identitäten. Elitenrealismus. 

Feine Romanzen Allerzeit! „Die Skulptur ist kein akuter Moment.“ 




„Blödsinn!“


 Im Radio aus der Ferne: Laute Hummeln. 


Der Mensch erbt und schafft Systeme, die seine Zellstruktur nachbilden. 


Oft war ich Selbst erstaunt, wie ich Ideen hatte, die schon Viele vor mir gehabt hatten; Und ich ging davon aus sie seien von mir. Der Horizont kann mir nicht geklaut werden, nicht wahr? Denn auch hier sind Fragen nach sozialer Klasse, Bildung und subjektiver Wahrneh-mung nicht wegzudenken. 



Irgendwann werde ich eine Brombeere essen, ohne zu denken, sie sei heimlich ein gifti-ges Früchtchen. Kann man Alles sein, ohne eine Erfahrung gemacht zu haben mit den Dingen? 
Wenn doch alle Räume bloß Vorstellungen wären! In einem Haus, das einer Träumerei entspricht, die wir Alle miteinander teilen. 




EN- Version 

No grasp of reality, of the sentence types preferred.

Everything breaks down to pieces, in contention for a monumental moment.

The poetic speaker says nothing at all. 

Avant-gardists mix a palette and cast a shadow on the world. 

Guarding the garden of reference for use when the time comes. 


Fetish, Bauhaus, armchair, crime, leitmotif, dance, colonial theft of forms, colors, inheritance. Isolation as concept! Lounge décor by De Stijl, new doctrines, exhibitions as “demonstration rooms”.

Copying El Lissitzky and exhaling so that the angle is no longer quite as he placed it.

Names of persons, to be worked through art-historically.


No muse is worthy of him.

His charming homosexual gesture settles the matter. Meanwhile, I plan to pass into history as a genius.  

Humor from the wreckage of my soul. 

The Alma Mahler doll must be burned, on the street and yes, in full view of the public.. 


Good riddance to Futurism! Radical failure to grasp responsibility.

Let radio and so on be a joke no longer!

Eat DADA manifestos for breakfast and demystify genitalia.


From the remnants you find, build sublime, exquisite models. Offer these to someone with no use for them at all

Conquest of inner conformism.

Impossibility of conquest. 

Warn me, wake me up – why even think about the market or trends in art and culture, when the artist is pledged to the work alone? 

Nothing shall ever become of me!

Oh no!


To project yourself onto political crises. 

To speak and assert nothing – perfectly normal in our time. 

To think so as to feel what is really there – perfectly normal in their time.

To win admission to the next class.

Narcissism and isolation (redundant and necessary)

Privacy and recognition

To reheat bread rolls and assert individuality.


It’s never enough that you are your self, nexus of what bears down

Love wanders the city districts differently.

Vienna: elite wastrels flick hair from their faces, 

excitedly shouting: “what nonsense!” 

A strip mall for feelings and identities. Elite realism.

Exquisite romance always guaranteed.


“The sculpture is not a moment of emergency!”

“Nonsense!” 


Loud buzzing of bumblebees from a distant radio: 


The human being inherits and develops systems that reproduce its own cell structure.


Often I was astonished to arrive at ideas that so many before me had already set out. And I assumed them to be mine.


There’s no way to steal the horizon from me, right? Because there’s no easy way around things to do with class, education and subjective standpoint here either.


Some day I’ll eat a blackberry without thinking of it as a secretly poisonous little fruit. How to be everything, without having experienced things before?

 If only spaces were only ever notional! In a house bespeaking a dreamscape shared by all.