Dienstag, 11. Februar 2020

Gedicht - an mich selbst (nicht geklappt)

Angenommen alle Migrat*innen und ihre Angehörigen hätten alle deutsch aus dem Lexikon gelernt und sich ihren eigenen Satzbau so angeeignet, dann heißt das auch für mich gilt die Regel, dass ich eigentlich keine Rechtschreibfehler machen sollte. 
Selbst wenn ich rein äußerlich dem Bild einer deutschen privilegierten übergewichtigen Lady entspreche. 

Ich höre den Ausländer*innen zu, während sie zur Arbeit gehen, am Bau und sonst bei Berufen die Einheimischen angeblich weggenommen werden.
Irgendwo und schon sehr nah, hat es ein anderer schlechter gehabt als du. 
Und dann wiederum jemand, der/die/sir es nochmal schlechter gehabt hat. 
Es ist immer so die endlose Kette. 
Letztendlich gehst irgendwie auch darum das es alle irgendwie ganz ok haben. 
Geht das überhaupt wenn das ganze System auf Profit aufbaut? 
Wählen sie bitte die KPÖ oder wenigstens mal mehr Vertrauen auf differenzierte Meinung. 
Alles außer die ÖVP. Ach was irgendwie eine Meinung haben, die doch auch vielleicht falsch sein kann. Alltagseindrücke sind immer Netzhaut bedeckt. 
Deshalb muss ich ein Mund angucken. Jetzt sehr genau. 
Ich werde viele Übungen machen mit meiner Zunge und diesen Raum der endlosen inneren Monologe. 
Erkunden der Räume wie eine echte Bildhauerin.
Lass uns rausfahren und irgendwie versuchen was anzubauen (Obst, Gemüse,Heuchelei usw.) 

Du bist so ein langweiliger Mensch, kannst null utopisch denken !