Montag, 2. November 2015

Kommentare (gespalten) / falsche Literatur

ein bücherregal so gestalten, dass man sich selbst damit identifizieren kann. irgendwelche bezüge zu sich selbst herstellen, damit man weiß, man sei einer von ihnen. man kann natürlich auch eine zigarette oder drogen so platzieren damit man eine identifizierung damit hat. immer wieder zum spiegel laufen und abchecken ob es noch da ist. dieser blick halt. wie das ganze außen dir nicht helfen kann. es ist so ein skandal, dass wir nicht uns selbst sehen können. bescheuertes spüren dauernd. diese witzige attitüde. diese unglaubliche unsensibilität von freiheitsdenkern. logodrama wird das in fachkreisen genannt. ich bin nicht relevant und diese sinnwiedergabe bleibt nach wie vor uninteressant mit der frage: worauf willst du einwirken? warum wird nicht widerstand mal anders ausprobiert. warum gibts die sätze nicht formuliert von denen, die ständig schweigen? der mensch soll nicht so angenommen werden wie er ist, weil dann kann man nicht zeigen wozu er fähig sein könnte. wo kann ich da was einsetzen. die parameter für solche fähigkeiten sind manchmal sehr gefährlich. wir haben also doch nichts mit der arbeiterklasse zu besprechen - also bleiben wir weiterhin hier. 
du kannst nicht alleine da reingehen. wird die unsicherheit dadurch gesperrt, wenn man einen anderen zu einem mega standpunkt erhöht? das ist die mega klasse und alle tun ihren job nur so halb. also du musst schon auch auf mich zugehen aber ohne, dass es mich belästigt. die beurteiltungsmaschine anschließen. jetzt flitzen nur so die sätze daher wie nichts. hier, hier bin ich. natürlich kann ich das viel besser als die anderen. 
nur manche schreiben eben noch besser. ich kann unmöglich versprechen, dass manche einfach nur sie selbst waren. 
frau barthes: ich kann nicht glauben wie ich mich durch mich erkennbar machen könnte. du muse! die brüstung existiert nicht ohne deinen respekt. dieser lebt sich aus in einer konkreten idee. ich nenne es management. wir arbeiten auch. stellt euch vor, die meisten von uns sind sogar so erschöpft, weil sie dauernd preisgeben und mitteilen müssen. das denken bleibt halt nun mal unbezahlt. informationen aufschreiben können. nein, sogar formulieren können. jeden morgen, da denke ich als erstes an dich und beim schlafen gehen an so andere sachen. produktion und sinnhaftigkeit. so viel bedeutung lässt sich nicht an einen tag legen. das ist nicht möglich, könnte man meinen. man kann auch nicht ewig lustig sein aber langsamer machen macht auch keinen sinn. heidegger meinte, er kann nicht so gut lügen und, dass er es vorzieht sich weniger auf andere zu beziehen. man könnte letztendlich nur sich selbst trauen wenn man den im richtigen winkel zu den dingen erstmal gestanden habe. das problem sei eben, dass man ja das ganze immer wieder neu verhandeln muss. diese ganze philosophie, das ist so flüssig. 
es ist wirklich geradezu feucht. ich find alle bilder, die ich je gesehen habe, unnötig. das ist so mega ego. man kann doch nicht momente einfangen für einen selbst. das kann nicht ernst gemeint sein. sarkastisch aufbewahrte traumata. großartig. ein event. eine stimmung. eine schwankung. gruppendynamik. was ich mag. was ich nicht mag. politischen inhalt. info. so ganz viel media art. irgendwelche unseriösen chat nachrichten. das ist so üppig. so üppig gestaltet. dabei hat es so gut angefangen. manche unter uns hören sich immer noch nachkriegsliteratur an. ich und facebook waren total narzisstisch ok miteinander und dann. das kann doch nur mit meinem eintritt zu tun haben in verwertungsräume. das lustige ist, dass teilweise meine freunde zu verwertungsfreunden wurden. die gedichte von zola hat keiner mehr gefunden. sie waren unbedeutend. sie waren ohne bedeutung in der erzeugnis aber nur, weil sie keiner übernommen hat. in allen disziplinen müssen wir konfrontiert und bewaffnet sein. sobald eine lage eingenommen wird, die uns überfordert und den konkreten und direkten kontakt verlangt, sind wir einfach erstarrt und verfallen in institutionelle gemütlichkeit. wir zerfallen in die identifikation mit dem regal oder den bildern oder den abbildungen aus dem pädagogikstudium. 
viktor frankel und seine kapazität und zwar in den ausgespielten karten. 
die notwendigkeit und die angst, das was man da so liebt nicht mehr im gleichen ausmaß machen zu können bringt möglicherweise eine riesige enttäuschung mit sich. ein sprachrrohr suchen, weil man selbst keine ahnung hat auf welcher art man dieses wort überhaupt fertig machen könnte außer, dass es einfach nur peinlich ist und es zum punk gehört nicht zu idolisieren aber diese leute sind mega vergessen worden, weil sie nicht dieselben mittel benutzt haben, wie wir das vielleicht getan hätten. gib dir das. du bist auslöser für den hass, der ich nicht werden wollte.
die neuen künstler können nicht lange andauern. die sind dann einfach verschwunden als die kampagne und die reservois das auch waren. das macht sie so beiläufig. wie man so mal ganz nebenbei jemanden komplett unterschätzt. generalisieren und unmittelbar konfrontationen vermeiden. dokumentarfilme drehen. im regen mit einem buch unter dem arm laufen - als wäre das nie passiert - diese lächerliche literatur von der du sprichst.

Freitag, 16. Oktober 2015

Kommentare (vollständig)/ falsche Literatur

Die Verwertungsmaschine in den Gang setzen.
Die Wohnung steht unter Rauch.  
Coole Referenzen aus der Popkultur finden. 
Einer Frau zuschauen wie sie Dinge ausschneidet. 
Natürlich sehr konzentriert. Sie macht auch keinen einzigen Fehler dabei. 
Er hat auch andere Designartikel. 
Er fand die contemporary Art Fair nicht kritisch genug. 
Gerade wo es in der Welt doch so zugeht. 
Lieber ans Rote Kreuz abgeben. Das ganze Blut
Sich für etwas einsetzen und anschließend Panoramafotos machen. 
Die Band Selbstpreisung. 
Blöde Frage. Gute Geschichten verwerten.
Hühnchen ganz frontal zur Kamera hin mit den Händen essen und die Finger am Rock abstreifen. 
Öl zu lange kochen lassen. Alles in Rauch setzen. 
Einen Film über Cybermobbing drehen. 
Über deine Aktionen lachen. Alles durcheinander bringen auf einem Tisch. 
Unordnung machen.
Anschließend alles so auf 90 Grad stellen. 

Montag, 12. Oktober 2015

Text der keinen Sinn macht – neoliberale Logik

Ausschnitt 3.↯ 
Eine Verwertungsmaschine einölen. Einlösen und von Grund auf in eine neue Flirtrichtung lenken. Ich mach es mir gemütlich und die Privatbilder werden zu einer multiplen Gestaltung. In der Parasiten – CO Work ᶘ Ereigniskette, wo keiner mehr begreift, wie man sich konkretisieren soll ╯auf einem weitläufigen Gehalt ︵ kommt es zur Pressung und der natürlichen Annahme über Zustände von Bildverhältnissen von sozial besser gestellten Heranwachsenden mit tatsächlich guten Chancen und leichteren Produktionsbedingungen. Hier ist es nicht übel – eine Vollstreckung des Warencharakters. Sie wird geliebt, aufgrund ihrer sonderbaren kommunistischen Haltung oder des feministischen festen Händedrucks. Wichtig, in der ikonografischen Gestaltung passen sich die reif und erbrachten Schulden von einem Kosmos gleichsam in den anderen mittlerweile fast schon den mega erleuchtenden Raum von Undankbarkeit. Einen Fluss aufhalten, indem man den Warenwert auf das ein deutlichste tilgt. Dort zielt es hin und schaut auf den Abgrund eines grob geriebenen Treibens, weil die Konzeptualisierung wichtig ist. Witzig ohne Leben – einen wichtigen anonymen Abnehmer finden. Einen Rachefeldzug ausbauen bzw. in einem guten Selbstverleugnungsabgrund gründen oder münden wie auch immer gemeint wird. Daher sind es untermauerte Gedanken. Die kommen aus den Büchern, E-Books und irgendwas mit 69plus und möglicherweise aus der natürlichen Mannigfaltigkeit von lächerlich. Neue Zeiten brechen auf und die Beschleunigungsexperten sind auf irgendwelchen Bereichen gut aufgeteilt. 
Zuhandensein von Mervel bringt auch nichts mehr. Geschnittene hören, mit Untergrundbeats – geschmeidig im Anzug zur nächsten Party während irgendwas einem kurz aus der Tasche fällt. Das sind Sphären, die unbetitelt getroffen werden. Von Gedanken abwegig und ohne eine ermächtigte Auseinandersetzung (als ob man lächelt aber eigentlich nur einen Einbruch von Einsamkeitsgefühlen erleidet). Während wir neulich darüber sprachen wie man die Geschichte – logischerweise in einer nicht komplexen, linearen Abfolge sehr einfach wiederholen kann. Also in Erscheinung treten. Heute war jemand zu Besuch, der mich darauf hingewiesen hat, dass es nicht ok ist einfach was hinzuerfinden bei der Geschichte, weil das natürlich andere Wertigkeiten aufgreift. Hier und da sind die Opfer dieser Verwertung versteckt und die feingefilterten Gefühle fürs mega repräsentieren haben sich einfach eines Tages ausgelöscht. Dabei ist das nichts Böses, aber es erschöpft sich authentisch dahin. Nein, es baut sich geradezu authentisch ab. Objektive Notizen aufschreiben – überhaupt keinen Blick mehr für lautmalerische Szenografien an der U4. Das arme Geschöpf von Frau wartend und als sadgirl in die Abgründe eines FKA-Twigs Videos verschwunden mit der großartigen Wut einer maßgeblichen Beteiligung an Gewalt mit dem Geschlecht von heute. Das nennt man emanzipierte Gewaltformen. Das süße Mädchen wartet auf ihren geschlechtsreifen Akt. Ich bin das Andere, Fremde. Ich bin ein Subjekt der Immanenz, deine Ewigaufdichwartende. Einzelne Personen müssen ihre Demütigung erfahren, weil das könnte tatsächlich ihre Formen betiteln. Wie schön sie aussieht, wenn sie Last trägt oder Aufopferungsmythen praktiziert. Wie schön die Träger von Einbauten. Eine Schlussfolgerung zwischen neuer emanzipatorischer Rhetorik und einer molligen Haltung in der zeitgenössischen Kunst oder klein formuliert. Beim Scoping © das nächste Level erreichen. Die Dokumentation von TrägerInnen, als ob niemand noch eigentlich Mut hätte, sich auch wirklich oder ohne Personalisierung irgendwo aufzuhalten ohne für fiktive Inhalte zu zeugen. Dazu muss schon ein multipler Faktor irgendwo auftauchen. Wenn ich mich also noch einmal dabei erwische meinen sadgirlinhalt irgendwo Fremdes zu inhalieren, schneide ich mir ohne Witz den kleinen Finger ab wie eine Mitläuferin. Das muss man aussprechen dürfen, dass es keinen Sinn macht den Radikalisierungsmoment so sehr zu strecken, bis nichts mehr übrig bleibt, außer eine Gewalt gegen sich selbst zu richten, die ganze Völker ausschließt oder demokratisiert. Jeder muss also hektisch in irgendwelche Münder greifen, um anzutesten was passiert, wenn gesprochen wird. Das ist FürsprecherInnenchrakter. Einen starken Einfluss über die Fremde erfahren. Dafür sind nicht alle dankbar, ähnlich, wenn sich M.I.A eine ästhetische Ordnung beim Flüchtlingsstrom ausdenkt und trotzdem so kritisch und relevant bleibt wie die kurdische Sängerin, die es in die Vice schafft. Vielleicht baut ja DIS irgendwann mal eine Küche in der sie sich auf der Multi-Plattform (aus den 90ern) räkeln darf oder eben Salatscheiben in passende Stücke an die BesucherInnen verteilt, aber das ist neue Macht und auch einfach nur geil. Als etablierte Ikone* ist sie also zurück zum bordergirl, dann da in der Mitte oder seitlich gut angezogen und macht sich mit auf die große Flucht. Wie man halt einen Teller arrangiert und abstellt um dann eine mögliche Mahlzeit zu nehmen. Aber möglicherweise meint sie es ja nicht mit irgendwelchen schlechten Absichten. Also das ganze was sie damit zubereiten ist irgendwann mal bei einem Teamgespräch aufgetaucht. Beim Label. Das politische Ego noch ein bisschen durch faces des reconnecting pushen. Lieber ganz sich raushalten aus dem ideologischen Mitbringer, aber wie kann überhaupt irgendwas thematisiert werden, ohne sich selbst im Erkenntnisselbstpreisungsbereich aufzuhalten? Der Selbstermächtigung ein kleines Lied singen und raus mit dir, mögliche Form von Ausdruck! Die Eltern von meiner Freundin haben gesagt, dass sie es nicht nachvollziehen können, wie dermaßen viel politischer Inhalt ausgehandelt und erzeugt wird in populistischen Mustern, die sich seit den 60ern nicht wirklich geändert haben – sich auch überhaupt äußern innerhalb ihrer ästhetischen Praxis. Meistens sind es ja symbolische Machtreserven. Sie funktionieren fast zu 90 %, hey immer! Es gibt so manche Kriterien, die alles schwierig machen für die Herstellung mancher Sachen. Die sind nun mal nicht so leicht nachzuvollziehen während man wertet und humanistische Bilder vertickt, ohne auf die ästhetische Praxis Rücksicht zu nehmen – Werkzeuggedanken in einer outsourcing logik einbetten now! Schon wieder einbetten.⦽ Oh ne. Oh, Göttin der Selbstermächtigung, so hilft uns doch dem mega Ereignis ein bisschen nachzuhelfen, damit ich mich in der Selbstausbeutung nochmal greifbar machen kann. Lass doch gerne mal fließende Sprachwelten hier nutzen, die sind im Erhabenen so gut anwendbar und sie kommen wirklich weitläufig gut zur Geltung. Irgendeine mega Krankheit bricht aus diesen Mantrapunkten aus. Hier und da Silben sagen, sagen wir ganz konkret aufsagen, dann wieder abtragen. Eine rhythmische Mitarbeiterkonferenz ins Leben rufen oder den Mandylion nochmals abbilden, nur eben mit besserem Stoff – also kein Elasthan. Mögliches Problem an dem Ganzen ist, dass ich selbst wenn ich mich täglich filmen würde, ich immer noch zu müde sein würde um darüber nachzudenken was das gerade eben war, während man das Material schneidet. Komischerweise altern die Texte ein bisschen anders als andere Sachen so dahin, als ob man die immer aktualisieren müsste, weil natürlich stimmt einiges jetzt schon nicht mehr. Also den meisten Dingen sollten wir ja nicht so eine mitschwingende Bedeutung zusprechen. Das ist so wie wenn jemand im Raum spricht, der sehr viel Wissen in sich versammelt, sodass er auf nichts mehr wirklich antworten kann, dadurch, dass ihn alle Inhalte so einholen und der ganze Mensch nur noch wie eine überdimensionale Zunge wirkt. Diese Zunge wartet auf Begegnung mit politischen Themen und Umsetzungen durch das Medium aber es gelingt ihm einfach nicht mehr so leicht ein Feingefühl für die HörerInnen zu kriegen – das ist aber eine fragwürdige Rhetorik, die du da anwendest. Diesmal gehts weitläufig nicht um mich aber das macht eine Kollektivgründung auch nicht besser.

⦽ eine etablierte Ikone ist eine beiläufige Heilige.

Dienstag, 22. September 2015

Einen Splitter im Fuß

Einen Splitter im Fuß haben, also zeigen Sie mal her:
Das Banale ist oft die Dummheit.
Dass man so offensichtlich dumm sein kann.
Verwestlichung aber Freiheit.
Der wirkliche, innere Wertstein ist nicht freie Wahl, sondern natürlich das Geld,
dass man verdienen kann viel leichter und die Personen, die Widerstand leisten würden mit ihrem Geist, können es dann in geschlossenen Räumen tun.
In geschlossenen Kreisen können sie dann kommentieren was sie an sich gegenseitig wahrgenommen haben.
Es wirkt fast schon wie ein lächerlicher Wettkampf, bei dem es darum geht den Sponsor zu finden, der zu einem passt, mit dem man es in seiner Wirkmacht bzw. in einem passablen Zeitraum aushalten könnte.
Was mich stört, an meinem Kunstwerk ist ja, dass es so wirklos ist.
Wofür und wem will ich da gefallen und um welches Begehren geht es hier.
Die neue Sinnlichkeit wird in Zukunft aufsteigen!
Alles mögliche ist so voller Hysterie, wenn es um das Recht auf Freiheit geht.
Die böse Dummheit die scheinbar sehr schnell und aktiv handelt, kann man nicht mit Freiheitsgefühlen und Moralformen bekämpfen.
Man muss so dumm wie möglich einfach handeln/struktur machen ohne Polemik.
Es können einfache Sprachen gefunden werden und sehr konkrete Auseinandersetzungen und Konfrontationen.
Warum die Kunst so passiv ist?
Sie erzeugt keine Personenfiguren die als individuelle Positionen handlungsfähig sind.
Es werden nur Figuren erzeugt, die innerhalb der Profession dann aktiv werden und ihre Ängste nicht teilen. Sich nicht zeigen. Sich nicht schämen oder lächerlich machen.
Es ist so hässlich, sich stolz zu fühlen, Karriere zu machen.
Ich habe es also geschafft mit meinen eigenen Ideen auf dem Markt zu profitieren, dass ich ein gutes Leben führen kann.
Das ist ok so, aber vielleicht hat man eigentlich ein schlechtes Gewissen und bemerkt, dass man dadurch handlungsunfähig geworden ist.
Oder ist die Idee von Virtuosität total irreführend, demokratisch und schlechthin total überzogen und nicht mehr zeitgemäß?
Nehmen wir an wir sind sehr klug.
Dann kann man manchmal nicht ausdrücken was man sagen will auf einer Art und Weise, dass es für eine größere Menge an Menschen auch zugänglich wird.

Der Mensch hat seinen Stellenwert also versetzt und das wird er immer mehr.
Er geht zurück auf die Rassenideologien, Geld und brutal und abstrakte Gewalt, die angeblich Wohlstand erzeugt.
Was eine Figur möchte, die sich für den Wohlstand einsetzt, ist mir fremd.
Weil es zu einer Neusetzung kommen muss, was verteilter Wohlstand heißen könnte.
Es ist so sehr wichtig zu verstehen, dass es nicht zu dem gleichen Punkt kommen kann wie es schon mal der Fall war.
Schau auf was du geschaffen hast und welcher Raum dir zur Verfügung steht, als Mensch mit all diesen Möglichkeiten dich zu bewegen und andere Menschen in einer Form zu treffen, die zuvorkommend ist.
Wie wird man handelnde Figur?
Es interessiert uns nicht mehr zu gelten als irgendwer.
Das ist ein Innenproblem von Anerkennung und darum gehts der Bewegung nicht.

Ich werde einfach schweigen und damit abgrenzen, weil mich das nervt, dass man Dinge nicht so wirklich frei lassen kann, also ich mich nerve, dass ich Dinge nicht ganz frei lassen kann – unabhängig werden von allen Geldern, die damit zu tun haben,
sich gegenseitig helfen, ein Netz zu bieten, wo man sich austauschen kann ohne eine Institution dahinter.
Wege wie man sich wehrt, wie man sich nicht verkrampft.


Kommentar
Hier sehen wir eine Figur um 200 v. Chr. - 200 n. Chr., die einen Splitter im Fuß haben könnte. Diese Kultur wurde erst sehr spät gefunden, etwa 1992 in el Polo San Isidro.
Ich könnte eine lange kolonialverwebte Geschichte zur Namensgebung der Malagana Kultur weitererzählen, aber es ist lediglich als Erinnerung abgespeichert und entspricht nicht mehr genau den archäologischen, ethnografischen Informationen.

Der Grund weshalb ich sie bei meiner Reise fotografiert habe ist einfach:
Ich bediene mich der Schönheit anderer Kulturen und benutze sie um mich selbst aufregender und authentischer zu machen.
Denn durch mich, weiße und westliche Künstlerin, wird das Ganze erst zu einer Erhabenheit und Kunst ins Licht gerückt.

Siehe Primitivismus, Expressionismus, DADA, Abstraktion, Weltmuseum, Kolonialismus, Imperialismus, Rassismus, Fernreisen der Künstler*innen, die ausschlaggebend waren für die Moderne.

Donnerstag, 10. September 2015

10. September 2015 - Scheinzaun Überarbeitung 2020

Ich identifiziere mich mit gar nichts. So ein Liebesspiel auf der Zunge wo ich dabei lächeln muss ohne fremde Beobachtung.
Die erste Erfahrung, die ich mit einer Grenze gemacht habe, die man auch wahrnehmen konnte, war mit einem Kind in der 4. Klasse in der Grundschule in Bayern.
Sie hat die Grenze zwischen meinen und ihren Bereich definiert mit dem Bleistift auf der Schulbank. Das war aber auch damals Trendy.
Seit Jahren versuche ich nachzuvollziehen was man eigentlich damit aushandelt, wenn ich Grenze oder Sperre mache zu meinen Mitmenschen.
Ich denke an dich du egoistisches Monster aus der 4. Klasse.
Bring mir doch irgendwas mit was mich an mich selbst erinnert.
Ja wenn man deinen Namen im Internet sucht, findet man irgendwas zur Ideologie und Staatsanalyse: Ein Versuch über Marx, Gramschi und Althussserl, Sprünge im philosophischen Denken.
Das habe ich nie gelesen. Das ist mir fremd.
Aber zwischen den Zeilen stand so völlig losgelöst etwas über die Aufhebung des Unterwerfungsverhältnisses, weil so Entidentifizierung mit vielen Dingen auf der Welt gelingt. Was?
Die Vereinzelung ist wichtig und Grenzen vermutlich auch insbesondere die geistigen/psychischen denen wir oft weniger Aufmerksamkeit geben aber, die eigentlich im kollektiven wahrscheinlich die Brutalität dessen bestimmen wie beispielsweise auf einer Karte eine Grenze einer Nation gezogen wird.


So wie dieser brutaler Schnitt den sie heute noch in Afrika finden, weil diese ekelhaften Supermächte es auf Millimeterpapier gezogen haben.
Man muss schon wissen, woher man kommt? Oder ist das nicht immer ein fließendes Uhrwerk?
Pangaea du schöner zusammengehöriger Kontinent.
Dieser Kosmos ist Urvertrauen.
Man kann ja dann in Ruhe, eine kindlichen Bleistiftgrenze ziehen.
Wenn es diese vielen Auslöser nicht geben würde.
Unsere Erinnerungen und Erfahrungen weit in der Vergangenheit lassen uns vermutlich nicht so einfach die Grenze aufgeben, weil wir einfach wissen das wir Menschen die ständig übertreten. Jetzt kommt was mit YOGA oder Zen-Buddhismus.

Ich identifiziere mich mit den … Linken,Künstler*innen,Demokraten,Nazis,Welcome Refugees. Nein, ich identifiziere mich mit Verwebung.

Montag, 3. August 2015

August 2015 Bürokratiegedanken


Antrag um deutsche Staatsangehörigkeit
Ich muss selbstbewusst auftreten.
Demokratische Ordnungshaltung.
Schule. Sprache. Niedliche, weiße Absichten.
Tüten raushalten und Regen einfangen.
Die Kühllaster mit den Huhnlogos zeigen das totalste Ausmaß.
bitter traurig.
Die Bildschirmunterhaltung.
Tiefes, stumpfes Ausatmen.
Ne, das hört sich komisch an.
Denkmalschutz.
Rebellische Nationalgeister.
Lügen der Natur.
Wirklichkeit schöpfen.
Deutsch werden eher peinlich und schrill.
Niedlich wie aus deinem Gesicht ein trauriges, heuchlerisches wurde.
Simuliert sein. Ruhend an die Ecke starren.
Den bosnischen EinwandererInnen etwas ins Ohr flüstern.
Der Nationalsozialismus ist noch viel jünger.
1813 Völkerdenkschlachtdenkmalzentremne viel früher
Die Erinnerungskultur ohne Bezüge zu heute.
jetzt neu in München.
Die Kunstausrede. Das Ausmaß am erzeugten Leid.
Die Möglichkeit, tatsächlich dafür zahlen zu müssen, sich in keinerlei Diskussionsteilhabe eingebettet zu haben.
Jahrelang in die Caritas gehen und spenden aber nichts begreifen.
Mein Retrolook wird euch eines Tages retten!
Die Rentenfrau am Telefon, droht mir mit dem Abschalten des Fließgeldes.
Der Landkreis Bayern mit Erlöschung meines unbefristete Aufenthaltrechtes.
Werde dich als Deutsche anklagen oder als Migrant.
Welche Panik mich überkommt, bei der Vorstellung durch Gesetzmäßigkeiten nicht zugehörig zu sein. white passing hat sie sich für mich ausgedacht. 
Dabei scheint es doch gut geklappt zu haben, mit der Integration.

Vor der Tür eine Menschenzahl völlig panisch - plattern an Papieren herum.
Formulare fürs Privileg.
Wir unternehmen nichts gegen Nationalgut oder tiefgreifende Ängste.
Ja, die Zugänge sind zu instabil und unverfolgbar.
Bitte tut alles gegen diese bürokratische Macht.
In den Medien sieht man den Konsens als snacktime gleiten.
Langsam eine Demo organisieren und genehmigen lassen.
Zivilgesellschaft aus dem Mund des Politologen hört sich so unfreiwillig an.
Neulich beim Bewusstsein sein oder ertrinken in Dauerschleife
Es müsse ok sein, wenn Besitz verteidigt werde, weil im Dorf werden sie das nicht verstehen.
Ich glaube, du hast einfach keine Ahnung von Existenzängsten
Aus ihr stürmte es wie Gedicht auf die Straße mit der Aufschrift „REALISMUS und ROMANTIK“
Ein bisschen geschämt hat sie sich natürlich dabei trotzdem (siehe Demonstrationspolemik)

Neulich standen Flüchtlinge im Garten und fragten nach Geld.
Essen wollten sie nicht nehmen, selbst wenn gekocht worden wäre.
Diese könnten Wirtschaftsflüchtlinge sein.
Das Haus gehört mir und das steht im Privatführerschein.
Tradition sollte nicht büßen müssen.
Das hat er alles einfach so gesagt. Niemand nahm im fest. 
Die letzten 4 Sätze sind Erinnerung von Sätzen eines heranwachsenden Mannes der meinte es wäre ganz normal so zu denken.
Ich würde in mein Leben, nicht auf die Idee kommen solche Ausländer*innenbilder zu reproduzieren.
In Vorurteilen liegt die Kraft einer Prophezeiung. 

Aber wir müssen davon loskommen zu meinen, wir hätten irgendeine selbst verständige Berechtigung das Sprechrohr irgendeiner „Minderheit“ zu sein. 

Die Perspektive kann wie eine Prophezeiung sein, die aber dann eher was visionäres annehmen kann.
Bin ich jetzt freigesprochen?

Das scharfe „ß“ habe ich nicht auf der Handytastatur.
Die Zugehörigkeit scheint misstrauisch.
Also Naziform ist möglicherweise tatsächlich veraltet. Dativ.
Scheinbar könnte sich was zeigen, wenn man manche Gespräche weniger meidet.
Sicherheit könnte sich wandeln.
Jeder nimmt sich das Fluchtkuscheltier und verwendet es als Echokarma.
Bürokratie ist eine Hürde, helft doch lieber praktisch ohne so eine ekelhafte BorderlineSymptomatik.

Ich wurde also nicht deutsch, weil ich nun mal in Österreich lebe und das ist noch lange nicht ansatzweise vergleichbar.
Eine fremde Frau lächelt mich an.

Jeder von Ihnen ist ein Geschenk für jedes Land, auch wenn du denkst, dass sie stören. Ich bin weiß und privilegiert, schau wie ich deine Sprache beherrsche.
Mieses reiches Kind, das mir von der Seite irgendwas Unangebrachtes flüstert.
Disput Missgunst Teil 6!
Ja, da war mal so eine Richtung vorgeschlagen worden.
Heimatliebende tropical abstraction.
Max Weber 

Kommentar zur eigenen Schreibkunst

Alles hat ja Bedeutung selbst die soziale Neigung und ich find es voll langweilig was für einen Lifestyle wir haben. 
Ich würde so gerne eine Ameise sein und ich glaube nicht mehr an so Nächstenliebe dann. 
Ich hasse dich René. 
Du Besserwisser aus der Hölle. 
Nein, ich habe nicht vor mich der Schreibkunst zuzuwenden. 
Ich liebe, dass ich Nippel habe, die von Fischen versehentlich als Futter abgetan werden.
Die Erde geht wegen der Sonne unter und wird dann zum roten Stern. 

Der einzige Ort, der nicht lügt.